HAGA AG, Rupperswil | Lehm
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Lehm

Lehmputz schenkt wohlige Innenräume

Lehm ist das älteste Baumaterial der Menschheit. Das wachsende Umweltbewusstsein und der Wunsch nach gesundem Wohnen fördern die Wiederentdeckung des natürlichen, abfallfreien Baustoffs als baubiologisch ideales Material.

Der Wandaufbau und die Wahl der Materialien hat einen bestimmenden Einfluss auf das Raumklima eines Gebäudes. Durch Atmen, Schwitzen, Kochen und Duschen «produziert» der Mensch rund zwei Liter Flüssigkeit pro Tag. Bleibt diese im Haus eingeschlossen, steigt die Luftfeuchtigkeit deutlich an. Wenn die Wände von synthetischen Baustoffen versiegelt sind, sammelt sich die Feuchtigkeit auf der Oberfläche an und begünstigt das Wachstum von Wohnschimmel und Algen. Dass Schimmelpilze Asthma auslösen können, gilt heute als unbestritten.

Lehmputz hat die Eigenschaft, sehr viel Feuchtigkeit aufzunehmen – bis zu neunmal mehr als Gips. Sie wird gespeichert und abgegeben, wenn die Raumluft wieder trockener ist. So sorgt Lehm für einen ausgeglichenen Feuchtehaushalt und verhindert Wohnschimmel und Algen, diesen wird die Nahrung entzogen.

Ein diffusionsoffener Baustoff wie Lehmputz hingegen nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Lehm hat die Eigenschaft, sehr viel Feuchtigkeit aufzunehmen – bis zu neunmal mehr als Gips. Sie wird gespeichert und abgegeben, wenn die Raumluft wieder trockener ist. Die relative Luftfeuchtigkeit pendelt sich zwischen 45 und 60 Prozent ein. Auf diese Weise reguliert Lehm als Klimapuffer den Feuchtehaushalt eines Raumes. Lehm wirkt sich zudem reinigend auf die Raumluft aus, denn er nimmt Fremdstoffe und Gerüche aus der Umgebungsluft auf und schliesst diese ein. Lehm ist schalldämmend. Aufgrund der hohen spezifischen Wärmekapazität wirken Lehmwände temperaturausgleichend.

Lehm überzeugt bereits bei seiner Gewinnung, denn er wird umweltschonend hergestellt. Für seine Verarbeitung wird sehr wenig Primärenergie benötigt und es fallen keine Giftstoffe an. HAGA Lehmputze sind frei von Lösungsmitteln, Konservierungs- oder Klebstoffen, Kunstharz oder anderen belastenden Chemikalien und Bioziden.

Der Gestaltungsvielfalt von Lehm sind beinahe keine Grenzen gesetzt. Durch Zugaben wie Glimmer, Stroh, Glasperlen und so weiter können die Wände veredelt werden. Aber auch die Art der Verarbeitung lässt Lehmputzwände individuell erscheinen. Ob mit Strukturbesen oder eigenen Mustern oder direkt eingefärbten Putzen – Ihrer Phantasie wird kaum Grenzen gesetzt.

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